Jürgen Greiner Autor

eBay (ohne Kleinanzeigen) und PayPal
Fortsetzung Seite 9

Viele machen auch den Fehler, dass sie im Internet immer nur ein und dasselbe Passwort verwenden. Sicherlich ist das bequem, weil man sich nur ein Passwort merken muss. Aber dies birgt große Gefahren. Gerade die Personen, die viel im Internet einkaufen, müssen immer wieder neue Kundenaccounts anlegen und dafür ein Passwort vergeben. Es gibt leider auch Websites im Internet, wo Sie nicht sicher sein können, dass das Passwort nicht ausgespäht wird. Das können durchaus ganz seriöse Händler sein, die Ihnen die gekauften Waren ohne Beanstandungen liefern, sodass sie keinen Verdacht schöpfen. Sie können aber nie garantieren, dass der Händler seine Website auch so gut abgesichert hat, dass keine dritte Person die Daten mitlesen kann.

Wenn Sie ihr eBay-Passwort auch wo anders einsetzen, dann laufen Sie Gefahr, dass es ausgespäht wird. Die Täterschaft, die so etwas tut, ist oftmals sehr gut organisiert und probiert es einfach aus, ob das Passwort auch zu eBay passt oder nicht. Und wenn es passt, dann ist der Zugang für diese Täterschaft plötzlich offen und kann bei Bedarf genutzt werden.

Wie bereits erwähnt, hat der potentielle Käufer kaum eine Chance, dies zu erkennen und kann arglos in die Falle gehen. Es gibt aber hier und da auch Hinweise, die Sie misstrauisch machen sollten. Oftmals ändert die Täterschaft die bei eBay hinterlegten Daten nicht, um den rechtmäßigen Inhaber nicht zu warnen, höchstens die E-Mail-Adresse. In solchen Fällen wird nach dem Kauf eine E-Mail verschickt und der Käufer aufgefordert, den Betrag auf ein anderes Konto zu überweisen. Spätestens hier sollten Sie misstrauisch werden.

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Jessica und die Odenwaldbande
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