Jürgen Greiner Autor

eBay (ohne Kleinanzeigen) und PayPal
Fortsetzung Seite 3

Aber trotz aller Bemühungen, den Handel hier so sicher wie möglich zu machen, gelingt es Betrügern aber auch heute noch, hier ihr schändliches Unwesen zu treiben, auch wenn dies sehr seltene Fälle sind. Aber in den meisten Fällen, die mir bekannt wurden, hätte der Schaden mit etwas Risikobewusstsein vermieden werden können, weshalb ich nachfolgend davon berichte.

Eines vorweg: Wer mit seinem eigenen eBay-Account versucht, einen Betrug zu begehen, muss schlichtweg dumm sein, denn die Tat endet in der Regel mit einer Strafanzeige, die eine Strafe nach sich zieht. Trotzdem kommt es immer wieder vor, dass auch solche Fälle angezeigt werden, aber meistens steckt dahinter keine strafbare Absicht, sondern es hat andere Gründe, dass die Lieferung nicht erfolgte. Gerade, wenn eine Person sehr viel bei eBay verkauft, dann ist dies mitunter ein Nebenjob, der mehrere Stunden Zeit am Tag fordert. Wird der Verkäufer plötzlich krank, dann kann dies unangenehme Folgen haben, weil er vielleicht einige Wochen lang weder Ware verschicken noch sich um die Kommunikation mit den Käufern kümmern kann, wenn er oder sie keinen Stellvertreter haben.

Deshalb gilt mein erster Rat denen, die als Viel-Verkäufer (oder neudeutsch Power-Seller) versuchen, sich hier ein gewisses Nebeneinkommen zu verschaffen: Wenn Sie keinen Partner haben, der mit ihnen das Geschäft betreibt, dann sichern Sie sich für den Fall, dass Sie einmal unverhofft über einen längeren Zeitraum ausfallen könnten, dahingehend ab, dass Sie zumindest eine weitere Person so weit als möglich in ihre Geschäfte einweihen. Dabei reicht es schon, wenn diese Person Zugang zu Ihrem eBay-Account hat, um wenigstens vorgefertigte Mitteilungen wie „Der Inhaber des Accounts ist leider überraschend erkrankt und bittet um Verständnis, dass er sich vorübergehend nicht im die laufenden Geschäfte kümmern kann“ versenden kann.

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Jessica und die Odenwaldbande
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